Montag, 4. September 2017

Rezension "Joyland" von Stephen King

Titel: Joyland
Autor: Stephen King
Seiten: 368
Preis (Taschenbuch): 9.99€
Im Heyne Verlag erschienen.




Klappentext:
Auf verhängnisvolle Weise kreuzen sich in einem kleinen Vergnügungspark die Wege eines untergetauchten Mörders und eines Kindes. Und mitten im sich überschlagenden Geschehen steht ein junger, unschuldiger Student, der alles zu verlieren droht und doch so viel gewinnt.

Meine Meinung

Das Cover gefällt mir ganz gut. Es ist sehr schlicht gehalten, passt gut zum Inhalt und ist typisch für ein Buch von diesem Autor. Der Autorenname ist mal wieder über das gesamte Cover verteilt. Muss cool sein ein Autor zu sein, wo dein eigener Name wichtiger ist als der des Titel deines Buches :D
Von wegen: Ist doch egal wie das Buch heißt, es muss gut sein. xD

Der Schreibstil war wohl das Beste an diesem Buch. Obwohl die Handlung sehr zu wünschen übrig lies, kam ich sehr schnell durch dieses Buch. Es war dennoch irgendwie nicht allzu langweilig und ich hatte zumindest dauerhaft die Hoffnung auf etwas Spannung. Es war fesselnd, obwohl nicht viel geschehen ist. Das war auf jeden Fall überraschend. Denn ich flog nur so durch dieses Buch und als ich den Deckel vom Schluss zuklappte, saß ich kurz da und dachte mir:"Hä? Das wars?" 

Der Protagonist hat mir nicht sonderlich gut gefallen. Er war zwar nicht dauerhaft schrecklich oder nervig, aber ich mochte ihn nicht besonders. Er weinte dauerhaft einer verflossenen Liebe nach und hat nichts auf die Reihe bekommen. Sein Leben floss nur so an ihm vorbei. Er war zwar noch sehr jung, aber es störte mich schon, dass er manchmal so naiv und unwissend war. 
Dafür mochte ich die anderen Charaktere ganz gerne. Seine besten Freunde waren sehr sympathisch und der Junge Mike war ebenfalls ein typisches Kind von dem Autor. Er war sehr sympathisch, herzensgut und sehr clever. Ebenso lief es hier wieder darauf hinaus, dass dieser Junge für die weitere Handlung sehr wichtig wurde. 

Die Handlung war mit etwas zu flach. Ich muss von Stephen King nicht unbedingt seine geballte Kraft der Fantasy abbekommen und mich zu Tode gruseln. Ich mag auch seine etwas weniger gruseligen Werke, aber hier war nicht nur überhaupt kein Gruselfaktor, sondern auch kaum Spannung vorhanden. Ich ging mit der Erwartung an dieses Buch, dass es auf etwas hinausläuft. Ich wusste, dass es einen Mörder geben musste. Aber alle Dinge, die hätten spannend sein können waren am Ende offensichtlich und völlig langweilig. Es hätte in einem Vergnügungspark so viel geschehen können, aber es war lediglich ein Bericht von einem Mitarbeiter, der einen völlig normalen Tag erlebt. Das einzige Außergewöhnliche war ein Geist, der einen kurzen Auftritt bekam und schließlich ohne etwas Spannendes getan zu haben auf genauso unspektakuläre Weise wieder verschwand. Die Liebelei von dem Autor ging mir ebenso gegen den Strich. Erst weint er die erste Hälfte des Buches seiner verflossenen nach und schließlich kommt es zu einer sehr komischen Liebesbeziehung. Ich wusste einfach gar nicht, was ich von all dem halten sollte. 

Fazit:
Gar nicht mein Buch. Nur der Schreibstil hielt mich bei Laune.


Ich gebe diesem Buch
2 von 5 Libellen.