Samstag, 15. März 2014

Die vergessene Rezi "Eine wie Alaska" von John Green

Titel: Eine wie Alaska ~ John Green
Seiten: 304
Preis (Taschenbuch) : 8.95 €


Klapptext:
Miles hat die Schule gewechselt. Auf dem Internat verknallt er sich in die schöne Alaska. Sie ist das Zentrum ihres Sonnensystems, der magische Anziehungspunkt des Internats. Wer um sie kreist, ist glücklich und verletzlich gleichermaßen, euphorisch und immer nah am Schulverweis. Alaska mag Lyrik, nächtliche Diskussionen über philosophische Absurditäten, heimliche Glimmstängel im Wald und die echte wahre Liebe. Miles ist fasziniert und überfordert zugleich. Dass hinter dieser verrückten, aufgekratzten Schale etwas Weiches und Verletzliches steckt, ist offensichtlich. Wer ist Alaska wirklich? Mit Anmut und Humor, voller Selbstironie und sehr charmant erzählt Green die zu Tränen rührende Geschichte von Miles, in dessen Leben die Liebe wie eine Bombe einschlägt.

Meine Meinung

Das Cover:
Das Cover gefällt mir richtig gut. Ich finde es einfach so natürlich und schön, aber nicht zu aufdringlich. Ein gutes Cover.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil war ebenfalls gut. Dies war mein zweites Buch, was ich bisher von John Green gelesen habe und ich habe wieder gemerkt wie gut mir der Schreibstil gefällt und wie einfach und angenehm er zu lesen ist. Daher bin ich auch gleich gut in das Buch hinein gekommen.

Die Charaktere:
Waren in diesem Buch weit nicht so gut wie in "Das Schicksal ist ein mieser Verräter". Miles selbst war zwar okay, aber auch keine Hauptperson die ich wirklich als toll empfunden habe. Ich fand er besaß nichts ausschlaggebendes was ihn einzigartig oder besonders gemacht hätte, sondern er war einfach ein langweiliger, normaler Junge ohne auch irgendeine Spur interessantes. Alaska selber mochte ich auch nicht besonders gut leiden. Ihre Launen waren ja schrecklich und ihr ganzes getue einfach nervig. Manchmal hatte sie plötzlich eine Wandlung und ich konnte sie plötzlich sehr gut leiden, doch schon im nächsten Satz wurde das dann wieder zunichte gemacht. Daher lege ich mich auch auf keinen Lieblingscharakter fest, denn es gab keinen richtigen.

Die Handlung:
Der Anfang war leicht und gut, wie ein solches Buch auch anfangen sollte. Das Buch nahm seinen lauf und alles war gut und leicht zu lesen. Bis zum plötzlichen Wandel, den man auch an den Kapiteln erkennen konnte. Von da an hat sie das Buch gewandelt und ich war der Meinung das jetzt bald der spannende Punkt kommt wo ich denke: Ja. Das Buch ist super! Doch dieser Moment kam nicht. Es war nur ein dumpfer Schlag der das Buch erschütterte und von nun an darin durch schlich. Es ist schwer zu beschreiben, doch für mich war die Handlung ein wenig Enttäuschend.

Bewertung:
Ich gebe diesem Buch
3 von 5 Libellen.

Empfehlung?
Vielleicht. Ich finde man kann das Buch mal lesen, aber es ist kein muss. Es ist eben eine nette und bisschen traurige Geschichte, die mal gelesen wird und anschließend in meinem Regal steht. Fertig.

Ellen

Kommentare:

  1. Schade, dass es dir nicht so gut gefallen hat. Ich liebe das Buch!
    Aber sehr viele Leser meinen, dass sie nicht so gut in die Handlung reinkommen. Woran das wohl liegen mag?
    "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist meiner Meinung nach, das beste Buch von John Green :) Obwohl ich alle seine Bücher mag.

    Liebe Grüße
    Carly

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    1. "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist zauberhaft.
      Wirklich schlecht "Eine wie Alaska" ja nicht, aber es hat mich einfach nicht umgehauen. Schade, denn ich habe viel gutes darüber gehört. :)

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