Sonntag, 22. März 2015

Rezension "Zerrspiegel" von Katja Montejano

Titel: Zerrspiegel ~ Katja Montejano
Seiten: 250
Preis (Taschenbuch): 12.00 €
Verlag: SWB

(Sorry Kamera hat mal wieder Krieg mit mir geführt -.-)

Klappentext:
Ein brutaler Überfall stürzt das Leben der neunzehnjährigen Jazz in einen Abgrund voller Angst und Grauen. Gleichzeitig verschwinden ihre Mutter und Schwester - die Polizei steht vor einem schier unlösbaren Rätsel. Wurde die Familie Zielscheibe eines perversen Serienkillers oder steckt ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit hinter dem schrecklichen Geschehen? Ein gefährliches Katz- und Mausspiel zwischen Jazz und dem wahnsinnigen Mörder beginnt. Sein Plan ist Rache! Ihr Plan ist, zu überleben!

Meine Meinung

Das Cover finde ich ehrlich gesagt ziemlich gruselig. Dennoch gefällt es mir gut, denn es macht auf alle Fälle sehr neugierig auf den Psychothriller und passt auch ziemlich gut. Ansprechend aber gruselig.

Der Schreibstil gefällt mir ebenfalls wirklich gut. Ich empfand ihn als sehr leicht und flüssig zu lesen. Er war weder zu einfach noch zu langatmig oder schwer zu lesen und das empfand ich als sehr angenehm und kam dadurch auch sehr schnell mit dem Buch voran. Der Schreibstil hatte desweiteren ein gutes Mittelmaß an nicht langweilig oder zu weit abseits, aber auch nicht zu detailliert. Ebenso war es fast durchgängig wirklich spannend. Ich mochte auch die wechselnde Sichtweise zwischen Jazz und dem Mörder sehr gerne.

Jazz fand ich als Protagonistin sehr interessant. Sie hat ein Handycap was mir noch völlig fremd gewesen ist, aber auch wenn sie dadurch manchmal ziemlich naiv wirkte, mochte ich sie dennoch sehr gerne, weil sie ziemlich biss hatte. Sie sah die Welt nun einmal mit anderen Augen und das war vielleicht nicht immer mal so schlecht. 
Den ermittelnden Polizisten fand ich ebenfalls sehr sympathisch und liebenswürdig. Würden doch nur mehr von dieser Sorte rumlaufen. Denn leider war er auch der einzige coole Polizist in diesem Buch, denn die anderen haben sich manchmal leider etwas lächerlich angestellt und waren ja kinderleicht zu überwältigen. Wofür waren die überhaupt da? 
Der Mörder war ja wirklich unheimlich. Seine Wege und Mittel zu Morden waren Haarsträubend und echt abartig. Ich kann nicht behaupten besondere Sympathie für den Mörder empfunden zu haben (wie auch?), aber er machte es jedenfalls sehr spannend und hat mir einige Herzinfarkte und angewiderte Gesichtsausdrücke beschert. 
Gute und sehr interessante und sympathische Charaktere. 

Die Handlung ging überraschend schnell los. Schon in den ersten Seiten wurde es zunehmend spannend und so zog es sich das gesamte Buch hindurch. Der Täter gab nie ruhe und durch so einige Impulsive und mutige Handlungen der Protagonistin blieb es auch immer auf trab. Wie oben bereits erwähnt ließen sich die Polizisten etwas schnell überwältigen, was mich stellenweise ein wenig gestört hat. Auch war vieles was die Polizisten oder auch den Haupt Polizisten betraf leicht vorherzusehen. Ganz im Gegensatz zu dem Täter, denn da habe ich wirklich erst auf den letzten Seiten alles begreifen können. Ein Schluss den ich so nicht erwartet hätte mir aber gut gefallen hat, da dies alles eine ordentliche Geschichte hatte.

Fazit: 
Ein rasanter Thriller, der mich bis zum Ende hin mitreißen konnte. 

Ich gebe diesem Buch

4 von 5 Libellen.


Kommentare:

  1. Hallo :)

    Deine Rezension gibt noch mal einen anderen Blickwinkel auf dieses Buch, das gefällt mir.
    Ich würde sie später gerne in meiner Rezension verlinken.

    Darf ich?

    Liebe Grüße
    Henrik

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    1. Natürlich darfst du das. Das würde mich sogar freuen. :)

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