Sonntag, 22. Mai 2016

6 Gründe, weshalb ich die Literatur liebe!

Huhu ihr Lieben,

kennt ihr diese Leute, die einen immer merkwürdig ansehen, wenn man ihnen von der Liebe zu den Büchern und der Literatur erklärt? Ich treffe sie immer und immer wieder und jedesmal wird mir gesagt, dass das ja ein langweiliges und manchmal auch nerdiges Hobby ist. Früher hätte mich sowas geärgert, aber wozu darüber aufregen, wenn die Person mir gegenüber eben nicht zu den Personen zählt, die die Magie der Literatur spürt? Ich habe schon viel in meinem Leben begonnen und wieder abgebrochen und doch weiß ich das die Literatur, das Lesen, das Schreiben und die Gedanken und Gefühle, die ich diesem Hobby entgegen bringe, ein Teil von mir bleiben werden. Ich glaube, nichts an mir ist so beständig wie die Liebe zu dem geschriebenen Wort.
Und das gilt sowohl für das Lesen als auch für das Schreiben. Aus diesem Grund nenne ich euch jetzt 6 Gründe, weshalb ich die Literatur so liebe.

1. Wer liest lebt mehrere Leben
Dies ist ein sehr bekannter Grund zu lesen. Es ist einfach das Gefühl mit den Geschichten und Protagonisten zu leiden und sie zu Lieben als wäre man selbst dabei gewesen, was in gewisser Weise auch irgendwie stimmt. Man kann sein wer man will und versinkt oft so in den verschiedenen Welten, dass man das Gefühl hat mehrere Leben gelebt zu haben.

2. Man entflieht der Realität
Ebenfalls ein sehr bekannter Grund. Manchmal ist so eine Lesepause eine pure Erholung, insbesondere dann wenn der Alltag mal stressig und sehr turbulent zugeht. Da tut es manchmal einfach gut nicht bewusst in der eigenen Haut zu stecken.

3. Dinge, die ich niemals aussprechen könnte
Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, aber es gibt Dinge, die sind mir unmöglich auszusprechen. Vielleicht finde ich die richtigen Worte nicht oder etwas ist mir so persönlich, dass ich nicht darüber reden kann. Doch beim Schreiben vergesse ich alle Richtlinien und meine Gefühle und Gedanken kommen oft an die Oberfläche. Und genau das ist es was mir dann hilft meine Gedanken zu sortieren und sie rauszulassen. Ohne das Schreiben habe ich das Gefühl zu ersticken.

4. Ohne Grenzen
Geschichten entstammen aus der Fantasie und diese ist es, die mich persönlich besonders fasziniert. In der Welt der Geschichten und der des geschriebenen Wortes gibt es keine Grenzen. Die Logik wird außer Kraft gesetzt und hier gilt nur allein die Logik der Fantasie. Diese ist jedoch nicht farblos und kalt, wie mir die Realität manchmal vorkommt, sondern bunt und hell. Plötzlich können Menschen fliegen, Katzen lachen und Dämonen die große Liebe finden. 

5. Durchdachte Sprache, die verbessert werden kann
Ich bin einer dieser Menschen, der sehr zurückhaltend und eher still ist. Ich bin nicht gut im diskutieren, da ich meine Argumente nicht gut und sortiert darstellen kann. Beim schreiben jedoch kann ich alles überarbeiten und noch einmal verbessern. Ebenso ist es mir möglich alles mit vielen bunten Adjektiven zu verschönern und auszuschmücken.
Hier eine klare Entschuldigung an meine Freunde, die bei meinen Geschichten sicher ab und zu verzweifeln, da ich immer wieder unwichtige Details einbaue, die in eine mündlich erzählte Geschichte einfach nicht reinpassen. Meine Storys mag ich eben lieber auf Papier ... oder hier!

6. E M O T I O N E N 
Nur jemand der vermutlich genauso Bücherverrückt ist wie ich oder so manch andere Buchblogger oder Buchfreund kann verstehen, wie die Emotionen kochen, wenn man in einem Buch feststeckt und mitfiebert. (Und wir ignorieren die Emotionen, die erscheinen, wenn man den perfekten Fiktiven Kerl in einem Buch gefunden hat und mit der Protagonistin mitfiebert, dass sie ihn endlich bekommt...*Hust*Theironfey*Hust*Ash*Hust)

Auch wenn ich mal eine Phase habe (wie zur Zeit) wo das Lesen ein wenig ins aus gerät, weiß ich, dass ich bald wieder hierher zurückfinden werde. 

Wenn ihr noch mehr Gründe hören wollt, mache ich auch nochmal 6 Gründe draus. :D